Ich melde mich mit einem saftig-fluffigen, veganen Joghurt-Rhabarber-Kuchen zurück an der Rezepte-Front! Und ja, waschechte Streusel sind da auch oben drauf. Auf die Streusel bin ich besonders stolz, weil mir endlich, endlich vegane Streusel ohne pflanzliche Butter gelungen sind. Die Streusel sind mir ganz ohne gehärtete Fette, stattdessen nur mit Kokosöl, hervorragend gelungen. De facto enthalten sie nur drei Zutaten und ihr wundert euch vielleicht, wie ich für die Entwicklung so lange brauchen konnte. Früher hab ich das mit den Streuseln aber einfach viel zu kompliziert gemacht. Ich habe Flohsamen und Leinsamen in den unterschiedlichsten Mengen hinzugefügt und irgendwie wurde nie etwas wiiirklich Streuseliges, was auch meine Oma als echte Streusel hätte durchgehen lassen, daraus. Ich freue mich also riesig euch nicht nur das Rezept für köstlichen veganen und glutenfreien Rhabarber-Kuchen zu präsentieren, sondern auch butterfreie Streusel mit nur drei Zutaten. Yummy! Mein nächstes Projekt: Einen Galette-Teig ohne Butter entwickeln. Drückt mir die Daumen und her mit euren Tipps, wenn ihr welche habt.
Das hier ist zwar nicht die feinste Rohkosttorte, die nur aus Obst und Nüssen besteht, aber gesünder als Weißmehl-Butter-raffinierter Zucker-Schnitten sind die Teilchen allemal! Gesüßt wird nur mit Ahornsirup und davon wird vergleichsweise wenig verwendet. Alternativ kannst du aber auch einfach selbst gemachte Dattelcreme nutzen. Der Zuckerguss mit Birkenzucker ist optional und kann weggelassen werden.
Im Rezept erwähne ich die Mehlmischung Alnavit Bio Mehl Mix Basis. Zur Transparenz: Es handelt sich nicht um eine Kooperation. Die Zutaten der Mehlmischung sind folgende: Reisvollkornmehl 45 %, Maisstärke, Hirsevollkornmehl, Guarkernmehl.
Dieses Rezept ist übrigens eines von 5 veganen Lieblings-Backrezepten von InnoNature.

Anmerkungen zum Rezept/ Mögliche Abwandlungen:
Kuchenform: Meine Form hat die Maße
Mehl: Mit dem glutenfreien Alnavit Bio Mehl Mix Basis klappt das Rezept besonders gut. Ich verwende diese Mischung sehr gerne und oft. Die gibt's in Wien zB. bei BILLA. In Deutschland sollte sie bei Alnatura oder basic erhältlich sein. Alternativ kannst du das (glutenfreie) Mehl deiner Wahl verwenden. Bspw. eine Mischung aus Hafer- und Reismehl.
Streusel: Diese kannst du mit einer Backmischung. Alternativ bietet sich Hafermehl an. Mit Reismehl hat es bei mir nicht so gut geklappt, damit wurden die Streusel zu bröselig.
- 280 g Alnavit glutenfreie Mehlmischung / Hafermehl / oder anderes (siehe Info-Text am Anfang des Rezepts)
- 380 g Rhabarber
- 120 ml Pflanzenmilch (bspw. Hafermilch)
- 220 g pflanzlicher Joghurt (bspw. Soja- oder Kokosjoghurt)
- 80 g Kokosöl
- etwa 140 g Ahornsirup
- 16 g Weinsteinbackpulver
- 1 kleiner Schuss Apfelessig (oder ein Spritzer Zitronensaft)
- 1/2 saftiger Apfel
- 100-120 g (glutenfreies) Mehl (siehe Info-Text am Anfang des Rezepts)
- 40 g Ahornsirup
- 40 g Kokosöl
- 100 g Birkenzucker (Staubzucker!)
- etwa 15 ml Wasser
- 1 Spritzer Zitronensaft
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Vermische Mehl, Milch, Joghurt, flüssiges Kokosöl und Ahornsirup miteinander bis eine cremige Masse entsteht. Reibe einen halben Apfel (oder nach Belieben etwas mehr) in den Teig. Füge nun noch Backpulver und Apfelessig hinzu. Vermische alles nochmal gut.
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Schneide den Rhabarber in kleine Stückchen und hebe 190g davon unter den Kuchenteig.
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Heize den Ofen auf 180 Grad Ober und Unterhitze vor.
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Bereite nun die Streusel vor. Vermische die Zutaten und knete den Teig mit den Händen gut durch. Er sollte die typische Streusel-Konsistenz haben, sich also gut formen lassen. Wenn der Teig zu flüssig ist, kannst du noch etwas mehr Mehl hinzufügen.
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Fette eine Form aus und bemehle sie, damit sich der Kuchen später leichter aus der Form nehmen lässt.
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Fülle den Teig hinein. Verteile die restlichen Rhabarber-Stücke und die Streusel darauf. Mache die Streusel etwas kleiner als auf den Fotos! 😉
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Gib den Kuchen für etwa 40-45 Minuten in den Ofen. Für die letzten 15 Minuten schalte ich manchmal auf Umluft, damit der Kuchen noch ein wenig Farbe bekommt. Lass den Kuchen danach kurz auskühlen, erst dann hat der Teig die ideale Konsistenz zum Verzehr. Frisch schmeckt er am saftigsten und besten!
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Füge dann, wenn du magst, noch eine Glasur hinzu, indem du die Zutaten dafür vermischst und auf dem Kuchen verteilst.









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