Oh Boy! Wieso bin ich nicht früher darauf gekommen endlich einmal die Quinoa Pizza Crust auszuprobieren? Seit ich nun das erste Mal vegane und glutenfreie Quinoa-Pizza gebacken habe, gibt’s bei uns mindestens einmal pro Tag Pizza haha. Kein Witz! Was soll ich sagen, Alex wehrt sich nicht und findet es sogar richtig gut. Er ist bei Pizza immer recht schwer zu überzeugen, das sollte wohl angemerkt werden, denn in Sachen Pizza steht er nicht unbedingt auf die #healthyglutenfree Variante, sondern will den Weeeeizen. Sein Kompliment wiegt als schwer, nur damit ihr Bescheid wisst.
Das Rezept ist easy peasy und schmeckt soo gut! Die Rede ist jedenfalls davon Quinoa (Achtung, Einweichzeit bedenken!) zu mixen und daraus einen glutenfreien/weizenfreien Pizzaboden zu machen. Schmeckt neutral, wie man es von einer Pizza erwartet und wird riiichtig schön knusprig! Ich war so begeistert, nicht nur weil es auf Anhieb geklappt hat, sondern weil es eine mega leckere Pizza ist, der man überhaupt nicht anmerkt, dass sie ohne Weizen oder Gluten daher kommt. Klar ist sie ein wenig anders von der Beschaffenheit, aber auf ihre Art und Weise einfach richtig gut.
Vorhang auf für knusprige, vegane und glutenfreie Quinoa-Pizza
Viel einfacher wird es nicht einen gesunden Pizzateig selber zu machen. Wobei ich weiter suchen werde. Ich bin gerade wieder auf den Pizza-Geschmack gekommen und was gibt’s besseres als Pizzateig in allen Varianten zu essen?
Diese Quinoa-Sache kann ich euch jedenfalls nur wärmstens empfehlen. Es ist echt kinderleicht, super gesund (Hallooo – gesunde Pizza will doch jeder, oder?) und ohne viel Aufwand. Vermutlich hast du alle Zutaten, die du brauchst zuhause. Belegt habe ich meine Pizza mit Spinat, denn der hat ab März Saison und will daher unbedingt verarbeitet werden! Natürlich kannst du auf deine Pizza packen, was auch immer du willst. Hauptsache du gibst dem Rezept eine Chance und schlemmst einfach mal gesunde Pizza. Deal?
- 200g helles Quinoa
- 250g Kirschtomaten
- 8-10 EL passierte Tomaten (Polpa)
- Oliven nach Belieben
- 100g Cashewkerne
- etwa 80g frischer Spinat/Jungspinat
- Salz, Pfeffer
- 4TL Essig
- 4 Knoblauchzehen
- 1TL Kokosöl
- optional: Olivenöl, Zitrone, Hanfsamen
- Vorbereitung: Quinoa mindestens 8 Stunden oder über Nacht in Wasser einweichen. Cashewkerne ebenfalls einweichen – getrennt vom Quinoa – , etwa 2 Stunden lang.
- Den Ofen auf 200 Grad Ober-Unterhitze vorheizen.
- Gieße das Wasser ab, gib Essig, ein wenig Salz, Pfeffer und zwei Knoblauchzehen zum Quinoa und mixe alles, bis eine feine Masse entsteht. Ich habe dafür meinen Nutribullet verwendet.
- Verteile den Teig auf einem Backpapier in Form von zwei Pizzen, man kann auch vier Pizzen machen.
- Verteile den Teig recht dünn, nur wenige Millimeter (etwa 4-5mm) hoch, den Rand ein wenig höher, etwa 8mm-10mm hoch.
- Die Pizza bleibt nun 20 Minuten bei 200 Grad im Ofen.
- Schütte nun auch das Wasser von den Cashewkernen ab, mixe sie mit den anderen beiden Knoblauchzehen, etwa 100ml Wasser, Salz und Pfeffer sowie ein wenig Kokosöl.
- Halbiere die Kirschtomaten. Verteile erste die passierten Tomaten, danach die Hälfte des Spinats, die halbierten Tomaten und auch 4/5 vom Cashew-Cheese auf den Pizzen. Verteile den Cashew-Cheese nicht großflächig sondern hier und da ein paar Flecken. Lege auch noch Oliven nach Belieben auf die Pizza und nun wieder ab in den Ofen damit – weiterhin bei Ober-Unterhitze bei 200 Grad für etwa 10-15 Minuten backen.
- Wenn du denkst, dass die Pizza noch nicht perfekt knusprig ist, dann nochmal 5 Minuten bei Umluft im Ofen lassen.
- Verteile nochmals frischen Spinat und den restlichen Cashewcheese auf der Pizza. Ich habe noch mit frischen Kräutern, Zitronensaft, Olivenöl und Hanfsamen verfeinert. Optional kannst du die Oliven auch nachträglich darauf tun. Enjooooy!









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